Wenn du nur einen Tag in Manly hast — oder ein Wochenende — sind das die fünf Dinge, die du wirklich machen solltest. Ignoriere Listen, die dich an fünfzehn Orte schicken. Mach diese fünf in etwa dieser Reihenfolge ordentlich, und du hast das Beste des Vororts gesehen.
1. Nimm die Fähre vom Circular Quay
Kein Auto, kein Bus. Steig am Circular Quay in die Manly Ferry und fahr dreißig Minuten auf einem Boot der Freshwater-Klasse am Opernhaus vorbei, unter der Harbour Bridge hindurch und hinaus durch die Heads. Es kostet so viel wie ein Stadtbus — und es ist eine der großen urbanen Fahrten der Welt.
Hinfahrt: Oberdeck, Backbord für die Brückenansicht. Rückfahrt: Steuerbord für den Sonnenuntergang über der Skyline. Die Fähre ist der Urlaub vor dem Urlaub.
2. Geh über die Cabbage Tree Bay zum Shelly Beach
Vom Manly Wharf nach Süden über die Promenade an South Steyne vorbei, hoch hinter Fairy Bower, runter nach Shelly Beach. Gemütlich gelaufen rund zwanzig Minuten.
Shelly ist eine ruhige, nach Westen gerichtete Bucht im Cabbage Tree Bay Aquatic Reserve — eine Schutzzone voller Blue Gropers, Lippfische und, wenn du Geduld hast, Schildkröten oder Grey Nurse Sharks. Maske und Schnorchel mitnehmen — die Sicht gehört zu den besten in Sydney. Auf dem Rückweg Kaffee bei The Boathouse.
3. Surfen — oder lernen
Der Hauptstrand hat über zwei Kilometer konstante Beachbreaks von Queenscliff im Norden bis South Steyne im Süden. Das Wasser ist meist eine Spur wärmer als in Bondi, die Bänke wechseln passend zu jedem Level, und das Lineup ist deutlich entspannter.
Noch nie gesurft? Manly Surf School und Manly Surfboards bieten fast täglich Gruppenstunden am Sand. Schon Surfer? Leih dir ein Brett für eine Stunde, paddle bei South Steyne raus, und du hast vor dem Mittag freie Wellenwahl.
4. Iss und trink am Wharf und entlang South Steyne
Das Essen hat den Ausblick eingeholt. Mittags Hugos Manly am Wharf für Pizza und Aperol über dem Hafen. Kaffee in der Sourdough Bakery hinter dem Corso — das beste Gebäck der Postleitzahl. Sonnenuntergangsdrinks auf dem Dach des The Henson oder auf der Terrasse des Manly Wharf Hotel — beide zeigen in die richtige Richtung.
Zum Abendessen sind Vietnam Why Not (vietnamesisch, gegenüber dem Fähranleger) und Chica Bonita (mexikanisch, Corso) verlässlich. Für besondere Anlässe Pilu at Freshwater — sardisch, auf einer Landzunge, zwanzig Gehminuten nördlich.
5. Wandere von Manly zur Spit Bridge
Wenn du einen halben Tag und gute Schuhe hast: Manly Scenic Walkway. Etwa 10 km westlich um den Hafen, durch Buschland, Sandsteinformationen, versteckte Buchten und einige kleine Aboriginal-Stätten. Du kommst an Reef Beach, Forty Baskets und Clontarf vorbei und endest an der Spit Bridge, wo ein Bus zurück in die Stadt fährt.
Länger als Bondi-Bronte, viel ruhiger, eher echte Wanderung als Strandspaziergang. Wasser mitnehmen und vor dem Mittag starten.
Ein vernünftiger Tag
Wenn du alle fünf an einem Tag machst: 9 Uhr mit der Fähre rüber, bis 10:30 schwimmen und schnorcheln in Shelly, Mittag surfen oder Kaffee in South Steyne, 13:30 Lunch am Wharf, nachmittags entweder die Spit-Wanderung oder ein langsames Getränk und die Fähre zurück bei Sonnenuntergang. Das ist die Form eines perfekten Manly-Tages.
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